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Heiko Böhringer | Bürgermeister für Ludwigslust‎ | Ideen + Erfahrung = Zukunft 2018-04-20T10:25:58+00:00

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Die Person Heiko Böhringer

Gebürtiger und bekennender Vollblut-Ludwigsluster

Am 03. Oktober 1963 wurde ich in Ludwigslust, in der damaligen Entbindungsstation in der Theodor-Körner-Straße, als Sohn des Zahnarztes Theodor Böhringer und der Apothekerin Christine Böhringer geboren. Eine Entbindungsstation, die es heute leider nicht mehr gibt, wie auch die Geburtenstation im Stift. Diese unbefriedigende  Situation ist aber für mich Ansporn, darüber nachzudenken, ob es in Zukunft vielleicht wieder möglich ist, in unserer Stadt, bei der ich auf Wachstum setze, geboren zu werden. Geburtsort ist für mich eng mit Identität verbunden.

Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich zusammen mit meinen Bruder Cornel unter der liebevollen Obhut unserer sächsischen Großmutter. Der Start in die Schule war 1970. Zur damaligen Zeit waren die Grundschulplätze auch gerade knapp und so begann das erste Schuljahr an der Bleiche bei Frau Düwel, bevor es ab der zweiten Klasse in der Fritz- Reuter-Schule weiter ging.
Gern erinnere ich mich an diese Zeit meiner Kindheit, wo der Schloßgarten ein riesiger Abenteuerspielplatz war, wo man im Sommer wie im Winter viel erleben konnte oder an die unzähligen Stunden, als ich im Pionierhaus oder zu Hause gezeichnet habe. In der achten Klasse gehörte ich zu den Erstnutzern der damals neu errichteten POS III. Eine ganz neue Schule, ein tolles Gefühl, so wie es Schüler heute nach der Sanierung der jetzigen Lennè-Schule erleben. Mit der neunten Klasse ging es an der EOS weiter. Neben der Schule verbinden mich mit dieser Zeit auch noch viele andere schöne Erinnerungen, wie das erste Händchenhalten im Schloßpark, so manches Bier im Schweizerhaus oder im Hamburger, die Disko im Mecki und vieles mehr.
Mit dem Abitur im Sommer 82 war meine Zeit in Lulu erstmal vorbei. Es folgten vier Jahre in der Erprobungsschiffsabteilung der Volksmarine in Wolgast, danach fast fünf Jahre Studium der Informationstechnik in Karl-Marx-Stadt. Die Sehnsucht nach Lulu blieb auch in dieser Zeit, nicht nur weil meine Frau, die ich bereits seit Abi-Zeiten kannte, hier wohnte. Wenn  man hier groß geworden ist, hängt man an dieser Stadt.
Nach dem Ende des Studiums im Jahr 1991 stand ich vor der Frage, wo ich mein Nest baue. Ziehe ich der Arbeit hinterher, wie es viele in dieser Zeit taten oder bleibe ich hier mit meiner kleinen Familie, denn unsere erste Tochter Nora war im September 1989 geboren worden.
Für mich war die Antwort schnell gefunden und so pendelte ich bis 2003 täglich 112 km (einfache Entfernung) zur Arbeit.
Was meine berufliche Entwicklung anbelangt, gibt es ein gesondertes Kapitel. Nur soviel hier, dass ich mit meiner ersten Anstellung genau das gefunden hatte, was sich ein junger Absolvent wünscht. Ein Anstellung, wo man gefördert wird, wo man wachsen kann, wo Mitarbeit geschätzt und Ideen gefragt sind.
Das Wachsen erfolgte nicht nur beruflich, sondern auch familiär, so wurden im Mai 1993 unsere zweite Tochter Nina und im Juni 1997 unser Sohn Noah geboren. Die Sicht eines Familienvaters, dessen drei Kinder in unserer Stadt aufgewachsen sind – auch das ist ein gesondertes Kapitel wert.

Ich gehöre zu jenen Menschen, die mit offenen Augen durch die Welt und durch unsere Stadt gehen, Sachen hinterfragen und Lösungen anbieten, so wie ich es auch Beruf sowie privat mache. Als ich 2009 die Erfahrung machte, dass wir in der heutigen Zeit sehr viele demokratische Instrumente haben, aber es nicht unbedingt einfach ist, gute Sachen einzubringen und deren Umsetzung dann auch anzuschieben, schloss ich mich der Wählergemeinschaft Bürger für Ludwigslust (BfL) an. Das ist heute nach der Fusion mit der Alternativen Liste die AfL Alternative für Ludwigslust. Mehr über mein folgendes politisches Engagement siehe Punkt engagierter Stadtvertreter und Kreistagsmitglied.

Familienvater, dessen drei Kinder in unserer Stadt aufgewachsen sind.

Die erste Tochter im September 1989 geboren, die zweite Tochter im Mai 1993 und der Sohn Juni 1997 – das bescherte unserer Familie lange Zeit Trubel im Haus. Es war aber auch der direkte Draht zu den Freuden und Sorgen anderer Kinder und Eltern. Es war aber auch die direkte Teilnahme an der Umwandlung des ehemals sozialistischen Erziehungs- und Bildungssystems meiner Kindertage in die jetzt breitgefächerte Erziehungs- und Bildungslandschaft der heutigen Zeit. Dies versetzte mich in die Lage, die unterschiedlichen Erziehungs- und Bildungssysteme zu vergleichen und zu bewerten. Eine Erfahrung, die mir immer noch zugute kommt.
Diese damalige Zeit ging auch einher mit dem Übergang von einen heilen in eine bunte Kinderwelt.
Heute verlangt die Arbeitswelt von uns, dass wir flexibel sind. Wir waren in der glücklichen Lage, dass unsere Eltern und Großeltern am Ort sind und so manche Spiele und Hausaufgabenstunden beaufsichtigten konnten. Was machen aber jene Eltern, die nicht in dieser glücklichen Lage sind? Dort klaffen bei uns in der Stadt leider immer noch Lücken, die nach Lösungen verlangen.
Jetzt ist die Zeit gekommen, wo langsam das letzte von unseren Kindern flügge geworden ist und zum Studium das Haus verlassen hat. Dass Kinder nach einen gewissen Alter das Haus verlassen, um zu lernen, zu studieren, die Welt zu erobern, ist ganz normal. Aber wie geht es danach weiter, kommen Sie einmal zurück? Werden Sie einmal sesshaft in Lulu genauso wie wir? Aktuell sieht es nicht so aus, denn bei uns in der Stadt besteht ein Mangel an wissensbasierten Arbeitsplätzen. Ein Bereich, in dem dringend Handlungsbedarf besteht, denn die Hälfte der Kinder eines Jahrgangs macht Abitur und danach gehen Sie uns verloren, wenn wir nicht gegensteuern.

Projektingenieur, der für sein interdisziplinäres Wissen und seine kreativen Lösungen geachtet ist.

Wer in Kindertagen schon unzählige Stunden im Bastelkeller seines Vaters verbracht und dort unzählige Sachen gebaut hat, der viele Stunden mit  Zeichenblock, Knete und Ton verbrachte, für den steht fest, der wird nicht unbedingt Mediziner wie sein Vater, sondern geht in eine andere Richtung. So studierte ich 1986-91 Informationstechnik an der TU Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Das Ende meiner Studienzeit fiel in die Goldgräberzeit der Informationstechnik. Computer und Fertigungsprozesse begannen zu dieser Zeit immer mehr zu verschmelzen, das CAD/CAM Zeitalter begann. Eine Zeit, welche jungen Absolventen von der Universität die Chance gab, in einem neuen Segment schnell voranzukommen und ihre Ideen umzusetzen. Im März 1991 begann ich in einer innovativen Firma in der Nordheide, welche teilautomatische Systeme für den Hochbau entwickelte. Das erste Projekt, mit dem ich das Laufen in dieser neuen Welt erlernte, war 1996 das Rötz Ziegelelementhaus. Meine Verantwortung bei diesem Projekt bestand darin, die vom Architekten am Computer geplanten Häuser so von den neu entwickelten Programmsystemen aufzubereiten, dass eine angeschlossene automatische Fertigung daraus massive Wände und Decken herstellt. Wie so etwas aussieht, zeigt die Reportage https://www.youtube.com/watch?v=CBZYwI3BJ9E .
Gute Arbeit zahlt sich aus und so wurde ich ab Sommer 1996 Teilhaber und Geschäftsführer in der Firma, in der ich 91 gestartet war. In meiner Hauptverantwortung lag dann die Entwicklung des Grundsystems, auf der unsere Applikationen aufsetzten. Mit dem Abschluss der Entwicklung des Grundsystems und dem Erreichen des Rentenalters meines beruflichen Ziehvaters lief diese Firma aus.
Ab 2003 arbeitete ich dann als freiberuflicher Projektingenieur von Ludwigslust aus weiter. Projekte, die dort entstanden, hatten ähnlichen Charakter. Beispiele aus der Schweiz oder Belgien sind zu sehen unter http://www.tripema.ch/video.htm oder unter https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=GXPdpj7MU6A. Projekte, die hohe Anforderungen an den Ingenieursgeist, die Kreativität, das interdisziplinäre Denken stellen und spezielle Problemlösungen erfordern.

Engagierter Stadtvertreter und Kreistagsmitglied, der Probleme anspricht, für die Stadt und die Region kämpft und der vor allem Lösungen bietet. Lösungen mit Erfahrung und Weitsicht sucht und findet.

Wie kommt ein Mensch, der mitten im Leben steht, der eine Familie hat und einen Beruf, mit dem er zufrieden ist, zur Kommunalpolitik?
Ganz einfach. Ich gehöre zu jenen Menschen, die mit offenen Augen durch die Welt und auch durch unsere Stadt gehen und Dinge, die mir missfallen, hinterfrage. Es ist nicht meine Art, Ärger in mich hinein zu fressen und zu sagen, die anderen werden es schon richten. Ich suche nach Lösungen. Als ich 2009 die Erfahrung machte, dass wir in der heutigen Zeit sehr viele demokratische Instrumente haben, aber es nicht unbedingt einfach ist, gute Lösungen einzubringen und deren Umsetzung dann auch anzuschieben, schloss ich mich der Wählergemeinschaft Bürger für Ludwigslust (BfL) an. Das ist heute nach der Fusion mit der Alternativen Liste die AfL, das ist die Alternative für Ludwigslust.
Bei den Kommunalwahlen 2014 bewarb ich mich für ein Mandat in vorderster Reihe und sitze seitdem für unsere Wählervereinigung in der Stadtvertretung und im Kreistag. Mein Herz schlägt hier besonders für die Stadt-, Kreis- und Regionalentwicklung. Zugute kommen mir dabei besonders meine analytischen Fähigkeiten, ein großer Erfahrungsschatz und viele, viele gute Ideen, die Dinge  anzupacken und Lösungen aufzuzeigen. Dabei lege ich großen Wert auf Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Zusammen mit meinen Mitstreitern aus der Wählergemeinschaft stellten wir z.B. folgende Anträge:

– Einführung eines dynamischen Abstandkriteriums bei Windkraftanlagen
–  Anpassung der kommunalen Schulkapazität in Ludwigslust
– Erstellung „Entwicklungsplan Kleingärten“ für die Stadt Ludwigslust
–  Einführung eines Erbpachtmodells bei den kommunalen Bauplätzen
–  Einführung einer städtischen To-do-Liste
–  Alternativen zum Neubau einer Fußgängerbrücke direkt neben Schlossbrücke
–  Errichtung von Elektroladesäulen im Stadtgebiet
–  Einführung eines Digitalkatasters für das Gebiet der Stadt Ludwigslust
Das sind nur einige von vielen Anträge, die ich federführend in die Stadtvertretung eingebracht habe. Dazu kamen unzählige Stellungnahmen und Redebeiträge zu den geplanten Windeignungsgebieten herum oder zu aktuellen Themen der Stadt.

Gut ist es auch, dass ich für unsere Wählergemeinschaft einen Sitz im Kreistag habe, denn so trage ich Anliegen, die uns Ludwigslustern unter den Nägeln brennen, ungeschminkt in den Kreistag weiter. Im Kreistag beschäftigen mich zwei Themenkomplexe besonders. Als bekennender Ludwigsluster möchte ich, dass Ludwigslust wieder das Mittelzentrum in Westmecklenburg wird, wie wir es vor der Kreisgebietsreform kannten.

Ganz besonders engagiere ich mich für den Erhalt unseres Krankenhausstandortes, einer umfangreichen Facharztversorgung in der Stadt, den Ausbau der Bildungs- und Schullandschaft in der Stadt, den weiteren Ausbau der Stadt zum Verkehrsknoten, den Erhalt und die Aufwertung des historischen Stadtensembles und der einmaligen Naturlandschaft in der Stadt sowie den Ortsteilen.

Gleichzeitig versuche ich, im Kreistag neue wirtschaftliche Chancen für den Landkreis zu aufzuzeigen. Dazu gehörte gleich zum Anfang der Legislatur die Initiative zum autonomen Fahren oder 2016 der Anstoß zur Vorbereitung einer Marketingkampagne „Homeoffice Südwestmecklenburg“. Ziel dieser Kampagne ist es, mit den naturnahen Landschaften im Landkreis, funktionierenden Sozialstrukturen, moderaten Lebenshaltungskosten, funktionierender Dateninfrastruktur und der Anbindung an die Metropolen zu  werben, um verstärkt Zuzug in den Landkreises zu generieren. Dies kann wesentlich zur Reanimierung der vorhandenen Strukturen und zur Neuausrichtung der Arbeitswelt im ländlichen Raum beitragen.

Zielgruppen für diese Kampagne sind vorrangig Berufsgruppen, bei denen Telearbeit den Hauptanteil des beruflichen Alltages ausmacht und die aktuell noch in den Metropolen angesiedelt sind sowie in der Gründungsphase befindliche Ingenieurbüros, welche in der Produktentwicklung tätig sind und vorrangig über das Internet mit Ihren Auftraggebern kommunizieren.

Die Reanimation des ländlichen Raums hat positive Effekte auch für die Stadt, hebt die Kaufkraft, lastet vorhandene Strukturen aus und ist entscheidend für die Bedeutung von Ludwigslust als Mittelzentrum.

Im Kreistag bin ich Mitglied im Ausschuss für Verwaltungsmodernisierung und Kreisentwicklung. Darüber hinaus bin ich für den unseren Kreistag in der Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverband Westmecklenburg aktiv. Dort bin ich sehr darum bemüht, dass die Ausweisung von neuen Gebieten für Windenergieanlagen mit Augenmaß, entsprechend der aktuellen Notwendigkeit und unter Einhaltung des Schutzes der betroffenen Bürger und der Natur geschieht. Leider ist es aber so, dass sich der Windkraftausbau bei uns im Land immer mehr mit Unterstützung der Landespolitik verselbständigt hat. Mit beharrlicher Überzeugungsarbeit und Sachargumenten möchte ich dafür sorgen, dass die Interessen der Bürger und Kommunen wieder im Mittelpunkt der Planungen stehen.

Wofür steht „Ideen + Erfahrung = Zukunft“ ?

Für folgende Schwerpunkte der Kandidatur von Heiko Böhringer als Bürgermeister.

Wirtschaft und Digitalisierung

Wirtschaft und Digitalisierung

zügige und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt mit moderner, leistungsfähiger Dateninfrastruktur

Bildung

Bildung

Stärkung und Ausbau der vielfältigen Schul- und Bildungsangebote

Ärztemangel vorbeugen

Ärztemangel vorbeugen

Erhalt einer qualifizierten medizinischen Versorgung mit kurzen Wegen und einer umfassenden Facharztversorgung sowie einem Krankenhaus

Familienpolitik verbessern

Familienpolitik verbessern

Stärkung und Ausbau vielfältiger Schul- und Bildungsangebote

Ortsteile vernetzen

Ortsteile vernetzen

Wahrung der Identität unserer Ortsteile und eine enge Vernetzung mit der Stadt

Barrierefreiheit ermöglichen

Barrierefreiheit ermöglichen

Schaffung moderner Mobilitätsangebote, die sowohl dem Charakter von Ludwigslust Rechnung tragen, als auch Barrierefreiheit ermöglichen

Wohnungsbau optimieren

Wohnungsbau optimieren

weitere Entwicklung zu einem hochwertigen Wohnstandort bei sozial verträglichen Mieten

Schwimmhalle ermöglichen

Schwimmhalle ermöglichen

Bau einer Schwimmhalle, sowie der Ausbau von Freizeitangeboten in Ludwigslust für alle Generationen

Kommunikation von Stadt und Verwaltung

Kommunikation von Stadt und Verwaltung

Konstruktives Miteinander zwischen Stadtvertretung und der Verwaltung der Stadt Ludwigslust

Sicherheit

Sicherheit

Durchsetzung von Ordnungs- und Sicherheitsinteressen durch smarte Lösungen

Energiewende

Energiewende

aktive Gestaltung der Energiewende unter Beachtung der städtebaulichen Besonderheiten und Wahrnehmung der Einwohnerinteressen

Gebührenpolitik

Gebührenpolitik

moderate Gebühren durch die kommunalen Ver- und Entsorger, sowie das Ringen und die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

Ludwigslust ist schön, Ludwigslust hat Schätze, die Menschen haben sich hier vieles hart erarbeitet, das gilt es zu bewahren und zu beschützen. Ludwigslust hat aber noch gewaltiges Potenzial. Dieses gilt es anzupacken und zielstrebig zu entwickeln. Die Zukunft hält auch eine ganze Menge an Herausforderungen bereit, was die Demographie, was die digitale Revolution in der Technik und Arbeitswelt anbelangt.

Diese gilt es mit Weitblick zu meistern, damit wir in Zukunft das bisher Erreichte erhalten und mit vorhandenen und neuen Möglichkeiten weiter verbessern. Dazu bedarf keines Verwalters, der nur erklärt, warum Sachen nicht gehen und was alles dagegen spricht, sondern zwingend eines kreativen Gestalters, der klare Lösungen sucht und umsetzt.

Lärmschutz mit Mehrwert

Problem: LärmLösung: Heiko Böhringer

Ist zu viel Lärm gesundheitsschädlich?

Diese Frage ist eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Die unterschiedlichen Farben auf der Lärmkarte von Ludwigslust zeigen, wo die Intensität des Verkehrslärms am stärksten ist. Beeinträchtigungen gibt es bereits ab 40 dB, dargestellt durch einen grün-gelben Bereich. Dies entspricht einem Radio im Hintergrund und kann bereits zu Lern- und Konzentrationsstörungen führen. Ab 70 dB – der dunkelrot-violett dargestellte Bereich ist vergleichbar mit einem Rasenmäher in 10 m Abstand – kommt es zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vor uns steht also die Aufgabe, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit und Lebensqualität unserer Bürger zu schützen.

Als Problemzonen sind die Bereiche entlang der Bahnstrecken und der Bundes- bzw. Landesstraßen deutlich sichtbar. Lärmschutzwände entlang dieser Trassen können die Lärmbelastung für die Anlieger wesentlich reduzieren. Diese Lärmschutzwände sind begrünt, dennoch transparent und verfügen  darüber hinaus  auch über Photovoltaikelemente. Der dort gewonnene Strom kann dann direkt an Fahrzeuge auf den angrenzenden Parkplätzen abgegeben oder in die Stromversorgung der angrenzenden Häuser eingespeist werden. Auch der Einbau von „Flüsterasphalt“ reduziert Straßenlärm und Schadstoffausstoß wesentlich effektiver als der aktuelle Flickenteppich mit Tempo 30-Zonen.

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